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Sprüche und Texte für den Sommer

Sprüche und Texte für den Sommer



 
Das sind doch die schönsten Stunden
Am kleinen Teich, in großer Ruh –
man fühlt sich der Natur verbunden,
schaut Fröschen und Libellen zu.
 
 
Mittag
Theodor Fontane (1918-1898)
 
Am Waldessaume träumt die Föhre,
am Himmel weiße Wölkchen nur;
es ist so still, dass ich sie höre,
die tiefe Stille der Natur.
 
Rings Sonnenschein auf Wies’ und Wegen,
die Wipfel stumm, kein Lüftchen wach,
und doch, es klingt, als ström’ ein regen
leis tönend auf das Blätterdach.
 
 

Der Hügel

(Christian Morgenstern)
 
Wie wundersam ist doch ein Hügel,
der sich ans Herz der Sonne legt,
indes des Winds gehaltener Flügel
des Gipfels Gräser leicht bewegt.
Mit buntem Faltertanz durchwebt sich,
von wilden Bienen singt die Luft,
und aus der warmen Erde hebt sich
ein süßer hingebender Duft.
 
 

Das Lied der Vögel

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)
 
Wir Vögel haben’s wahrlich gut,
wir fliegen hüpfen, singen.
Wir singen frisch und wohlgemut,
dass Wald und Feld erklingen.
 
Wir sind gesund und sorgenfrei,
und finden, was uns schmecket;
wohin wir fliegen, wo’s auch sei,
ist unser Tisch gedecket.
 
Ist unser Tagwerk vollbracht,
dann zieh’n wir in die Bäume,
wir ruhen still und sanft die Nacht
und haben süße Träume.
 
Und weckt uns früh der Sonnenschein,
dann schwingen wir’s Gefieder,
wir fliegen in die Welt hinein
und singen unsre Lieder.
 
 
Wie freu’ ich mich der Sommerwonne!
(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)
 
Wie freu’ ich mich der Sommerwonne,
des frischen Grüns in Feld und Wald,
wenn’s lebt und webt im Glanz der Sonne
und wenn’s von allen Zweigen schallt!
 
Ich möchte jedes Blümchen fragen:
Hast du nicht einen Gruß für mich?
Ich möchte jedem Vogel sagen:
Sing, Vöglein, sing und freue dich!
 
Die Welt ist mein, ich fühl es wieder:
Wer wollte sich nicht ihrer freun’n,
wenn er durch frohe Frühlingslieder
sich seiner Jugend kann erfreu’n.
 
Kein Sehnen zieht mich in die Ferne,
kein Hoffen lohnet mich mit Schmerz;
da wo ich bin, da bin ich gerne,
denn meine Heimat ist mein Herz.
 
 
Der Sommer
(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)
 
Der Sommer, der Sommer,
das ist die schönste Zeit:
Wir ziehen in die Wälder
und durch die Au’n und Felder
voll Lust und Fröhlichkeit.
 
Der Sommer, der Sommer,
der schenkt uns Freuden viel:
Wir jagen dann und springen
nach bunten Schmetterlingen
und spielen manches Spiel.
 
Der Sommer, der Sommer,
der schenkt uns manchen Fund:
Erdbeeren wir uns suchen
im Schatten hoher Buchen
und haben Herz und Mund.
 
Der Sommer, der Sommer,
der heißt uns lustig sein:
Wir winden Blumenkränze
und halten Reigentänze
beim Abendsonnenschein.
 
 
Sommerlied
(Paul Gerhardt 1607 – 1676)
 
Geh aus, mein Herz, und suche Freud
In dieser schönen Sommerzeit
An deines Gottes Gaben;
Schau an der schönen Gärten Zier
Und siehe, wie sie mir und dir
Sich ausgeschmücket haben.
 
Die Bäume stehen voller Laub,
Das Erdreich decket seinen Staub
Mit einem grünen Kleide;
Narcissus und die Tulipan,
Die ziehen sich viel schöner an
Als Salomonis Seide,
 
Die Lerche schwingt sich in die Luft,
Das Täublein fleugt aus seiner Kluft
Und macht sich in die Wälder;
Die hochbegabte Nachtigall
Ergetzt und füllt mit ihrem Schall
Berg, Hügel, Tal und Felder.
 
 
Die Sonne blickt mit hellem Schein
so freundlich in die Welt hinein.
Mach’s ebenso!
Sei heiter und froh!
 
Der Baum steckt seine Äste vor;
zur Höhe strebt er kühn empor.
Mach’s wie der Baum
im sonnigen Raum!
 
Die Quelle springt und rieselt fort,
zieht rasch und leicht von Ort zu Ort.
Mach’s wie der Quell –
und rege dich schnell!
 
Der Vogel singt sein Liedlein hell,
freut sich an Sonne, Baum und Quell.
Mach’s ebenso!
Sei rüstig und froh!
 
(Johann Gottfried v. Herder)
(1744 – 1803)