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Basteltipp 04.2024
Filigrane 3D-Motive

Basteltipp des Monats April 2024 / Filigrane 3D-Motive

Dieser Basteltipp dreht sich ganz um das Thema "Filigrane 3D-Motive". Sicher haben Sie auch schon einmal vor dem ein oder anderen 3D-Motiv gesessen und sich gefragt, wie Sie das denn bitte ausschneiden sollen...

Gerade von LeSuh gibt es eine Vielzahl von filigranen Motiven, die etwas "Fingerspitzengefühl" beim Ausschneiden brauchen.

Vor allem Blumen- und Landschaftsbilder haben oft feine Konturen außen und viele Aussparungen im Motiv, die jeweils ausgeschnitten werden wollen.

Wir zeigen Ihnen in diesem Basteltipp, wie das am besten funktioniert und wie Sie auch mal ein bisschen "tricksen" können.

Außerdem nutzen wir die Gelegenheit und stellen Ihnen unser neues Bastelpapier-Set von Bree Merryn vor. Die insgesamt 16 Bögen in 8 verschiedenen Designs eignen sich perfekt als Hintergrundpapiere für Ihre Karten und lassen sich gut mit Blumenmotiven kombinieren.



Verwendetes Bastelmaterial:

 

 
  • 3D-Bogen von LeSuh "Blumen am Dorf" - 4169.759
  • 3D-Bogen von LeSuh "Sonnenblumen und Anemonen" - 4169.832
  • 2 Karten A6 in naturweiß
  • 2 Karten A6 in natur
  • neues Bastelpapier-Set von Bree Merryn
  • Kombisticker von JEJE "Viel Glück" - Nr.2618
  • Klebepads 5x5mm - 1mm stark
  • doppelseitiges Klebeband
  • Schneideunterlage, Schere und Bastelmesser
  • Bleistft und Lineal


"Das 3D-Motiv besteht aus einem Basisbild und mehreren Bildteilen mit immer kleiner werdenden Bildausschnitten. Schneiden Sie alle Bildteile aus, wölben Sie diese leicht auf der Rückseite und kleben Sie diese mit Klebepads der Größe nach übereinander..."

...So oder so ähnlich beginnen unsere Basteltipps für gewöhnlich. Aber manchmal ist das Ausschneiden eben gar nicht so einfach. Das betrifft vor allem 3D-Motive von LeSuh, die durch die filigranen Zeichnungen unglaublich schön aussehen, aber eben so manchen Ausschneider auch zum Verzweifeln bringt. Deshalb kommen hier ein paar Tipps und Tricks, wie Sie auch solche Motive meistern.

Tipp 1: Hat das Grundmotiv eine feste (rechteckige) Grundform, aber es gehen viele filigranen Teile über den Rand hinaus, so vergrößern Sie das Grundmotiv einfach um einige Millimeter und lassen rundherum einen kleinen Rand stehen. Mit Bleistift und Lineal können Sie sich diese Umrandung vorzeichnen und meistens ist auf dem Bogen auch reichlich Platz zum nächsten Bildteil, um eine solche Rahmen-Variante umzusetzen.

Tipp 2: Der Blumenstrauß hier im Beispielmotiv hat sehr feine Gräser und Blütenknospen. Oft gelingt es zwar, diese auszuschneiden, meist passt dann aber kein Klebepad mehr darunter, so dass man solche Teile auf dem 3D-Bild nicht gut fixieren kann. Die Folge ist, dass diese kleinen Teile dann später - wenn die Karte fertig ist - doch noch umknicken oder abreißen. Deswegen empfehlen wir Ihnen, zu filigrane Teile auf den Folgebildern (also den Bildteilen) einfach wegzuschneiden. Blickt man später auf das 3D-Motiv fällt das gar nicht auf, weil alle diese Teile ja bereits auf dem Grundmotiv zu sehen sind.

Tipp 3: Bei dem Sonnenblumen-Motiv hier sieht man sehr schön die vielen kleinen Lücken zwischen den Blüten und Stielen, die natürlich alle ausgeschnitten werden müssen. 

Wir empfehlen Ihnen hier, das Bildteil zunächst grob auszuschneiden und dann mit den Innenteilen zu beginnen, bevor Sie die Außenkante bearbeiten. So ist das Motiv nämlich zunächst noch stabiler und filigrane Teile reißen nicht so leicht. Außerdem kann man ein größeres Bildteil auch besser in der Hand halten.

Für Innenteile, die herausgeschnitten werden müssen, empfiehlt sich in jedem Fall ein Bastelmesser. Wichtig ist hier auch, genügend Druck mit dem Messer auszuüben, was die Gefahr, dass das Papier reißt, verringert. Sind die Innenteile ausgeschnitten, machen Sie sich an die Außenkante des Motivs.

Tipp 4: Für filigrane Bildmotive empfiehlt sich ein "flacher" Aufbau - am besten mit Klebepads mit einer Stärke von 1mm oder 0,5mm. Dadurch knicken einzelne Teile später nicht so leicht um und reißen auch nicht so schnell.

Für schmale Bildteile können Sie Mini-Klebepads verwenden oder ein Klebepad teilen oder vierteln.

Und... Tragen Sie genügend Klebepads auf, um das Motiv zu stabilisieren. Passen auf die Blütenstiele zum Beispiel keine Klebepads, nehmen Sie einfach die nächste Klebemöglichkeit - ein Blatt, die Knospe oder eine Blüte. Achten Sie auch auf eine gleichmäßige Verteilung der Klebepads. Hat eine Blüte zum Beispiel nur ein Klebepad, kann Sie leicht hin und her wackeln und so an verbundenen, filigraneren Teilen ziehen, die dann reißen können. Durch die Verteilung von mehreren Klebepads kann das verhindert werden.

Tipp 5: Trotz aller Sorgfalt ist es manchmal nicht zu vermeiden, dass ein ganz schmaler weißer Rand an den Schneidekanten stehen bleibt. Wer möchte, kann sich hier mit Filzstiften in passenden Farben behelfen und die Schnittkante so leicht einfärben. Auch wenn die Farbe nicht exakt die Farbe im Motiv ist, fällt eine eingefärbte Kante auf dunkleren Motiven später nicht so deutlich ins Auge, wie eine weiße Kante. Probieren Sie es einfach einmal aus.

Tipp 6: Wem das alles zu filigran ist, aber trotzdem auf ein bestimmtes Motiv nicht verzichten möchte, der kann sich auch dazu entscheiden, alle filigranen Bildteile wegzuschneiden. Im Sonnenblumen-Beispiel hier würden wir also nur die Blüten und die Blätter verwenden und diese auf das Grundmotiv kleben. Die Stiele würden wir hier komplett weglassen. Aufpassen müssen Sie hier allerdings bei den nachfolgenden Bildteilen, die dann entsprechend angepasst werden müssen. 

Und keine Angst... Auch wenn Sie die Stiele weglassen, verliert das 3D-Motiv später trotzdem nicht seine optische Wirkung...

Tipp 7: Vergessen Sie nicht, dass aus einem 3D-Bogen nicht immer zwangsläufig auch ein 3D-Motiv entstehen muss. Die Grundmotive und auch einzelne Bildteile können immer als einzelner Kartenaufleger verwendet werden. Meist können Sie neben dem Grundmotiv auch noch das nächste und übernächste Bildteil verwenden.

Bei einem 3D-Bogen mit zwei Motiven wären das dann mindestens 6 Aufleger für 6 Karten. Die Motive können Sie meist mit einem selbst erstellten Rahmen ausschneiden und so neben rechteckigen Grundformen auch mal eine ovale Form versuchen. Natürlich können Sie die Motive auch "grob" an der Kontur entlang ausschneiden und dann einfach verwenden. Mit kleineren Bildteilen können Kartenränder und Umschläge passend verziert werden.

Haben Sie das Motiv gemeistert, kann es nun mit der Kartengestaltung weitergehen...

Für die beiden ersten Motive mit Sonnenblumen und Callas sind Karten im Querformat gut geeignet. Dafür nehmen wir einfach eine "normale" Doppelkarte und drehen diese, so dass die geschlossene Seite nun oben ist.

Die Sonnenblumen kommen auf einer naturfarbenen Karte gut zur Geltung. Aus unserem neuen Bastelpapier-Set haben wir ein oranges Papier gewählt und davon einen Streifen von 14,7cm Länge und 4cm Breite geschnitten. Achten Sie hier darauf, dass die Blumen vom Hintergrundpapier in die richtige Richtung zeigen.

Der Streifen wird anschließend mit einem Abstand von 5mm zum unteren Rand quer aufgeklebt. Er sollte links und rechts bündig abschließen. Der untere Rand des Papiers wird mit einer goldenen Bogenbordüre verziert. Vom Rest der Bordüre schneiden Sie sich 4 Bögen ab und kleben diese, von links beginnend, an den oberen Rand der Bordüre. Der nun noch vorhandene Bordüren-Rest kommt ebenfalls an die obere Kante des Bastelpapiers - diesmal von rechts beginnend.

Auf das frei gelassene Stück wird das 3D-Motiv geklebt. Der Abstand zum oberen und unteren Kartenrand sollte etwa gleich sein. In die Ecken des Grundmotivs kommt jeweils ein kleiner Ecksticker. Rechts in die freie Kartenfläche haben wir den Schriftzug "Alles Gute" geklebt. Wer möchte, kann nun noch kleine Rauten (die Reste aus den Eckstickern) in den naturfarbenen Bereich der Karte kleben.

Auch das Motiv mit der Calla haben wir auf einer Karte im Querformat verwendet. Als Grundlage dient eine naturweiße Karte.

Vom Bastelpapier-Set haben wir diesmal das beige-gelbe Hintergrundpapier gewählt und daraus ein Rechteck mit einer Größe von 10cm x 6cm geschnitten. Dieses Rechteck wurde anschließend diagonal geteilt, so dass zwei Dreiecke entstehen.

Beide Dreiecke wurden links und rechts auf die Karte geklebt - mit einem Abstand von 1mm zum Kartenrand. Mit einer goldenen Pünktchenbordüre wurden die Außenseiten der Dreiecke anschließend eingerahmt.

Das fertige 3D-Motiv kommt mittig, mit 1cm zum oberen Kartenrand, auf die Karte und wird in den Ecken mit goldenen Eckstickern beklebt. In die Vertiefungen der Ecksticker kommt jeweils noch ein kleiner Stickerpunkt.

Zum Schluss haben wir die Stickerschrift "Liebe Grüße" und drei kleine Stickerblümchen unter das Motiv geklebt.

Der Blumenstrauß mit Anemonen kommt wieder auf eine naturfarbene Karte. Das lila-gepunktete Hintergrundpapier aus dem Papierset passt sehr gut dazu.

Davon haben wir ein schmales Rechteck mit einer Größe von 10cm x 3cm ausgeschnitten und hochkant in die linke untere Ecke geklebt.

Ein weiteres Rechteck mit einer Größe von 6cm x 5cm kommt quer in die obere rechte Ecke. Der Abstand zum Kartenrand sollte bei beiden Rechtecken 2mm betragen.

In die noch freien Ecken kommt jeweils ein kleiner Ecksticker, der mit einer Pünktchenbordüre verlängert wird. Die Bordüren enden jeweils kurz vor den Papier-Vierecken.

Sowohl die Stickerecken als auch die Stickerbordüren sollten jeweils einen Abstand von 2mm zum Rand haben.

Das 3D-Bild wird mittig, mit einem Abstand von 2,5cm zum unteren Kartenrand aufgeklebt.

Da das Grundmotiv hier mit einem weißen Rand ausgeschnitten wurde, braucht es keine weitere Bordüren-Verzierung. Lediglich 4 kleine Eck-Verzierungen aus den Sticker-Ecken werden hier aufgeklebt.

Unter das Motiv, in den naturfarbenen Bereich der Karte, kommt die Stickerschrift "Viel Glück".

Das letzte 3D-Motiv aus diesem Basteltipp haben wir auf einer naturweißen Karte verbastelt. Passend zu den gelben Sonnenblumen haben wir das gelbe Hintergrundpapier mit Tupfen verwendet.

Daraus wurde ein Dreieck mit einer Länge (Höhe) von 14cm und einer Breite von 8,5cm geschnitten. Mit einem Abstand von 2mm zum Kartenrand wird das Dreieck in die linke untere Ecke der Karte geklebt.

In die Ecke, direkt auf das Bastelpapier, kommt ein kleiner Ecksticker vom Stickerbogen. Ein weiterer Ecksticker kommt in die rechte obere Ecke der Karte.

Anschließend wird die Karte mit geraden Stickerbordüren verziert. Dazu bekleben Sie zunächst die kurze Seite des Dreiecks und kleben das restliche Bordürenstück an den rechten Kartenrand, am Ecksticker beginnend.

Danach wird die lange, senkrechte Seite des Dreiecks beklebt. Das Reststück kommt oben quer an die Karte.

Besonders schön sieht es hier aus, wenn Sie die auslaufenden Stickerenden jeweils schräg abschneiden.

Das 3D-Motiv wird mittig, mit einem Abstand von 3cm zum oberen Kartenrand, aufgeklebt. In die Bildecken kommt jeweils ein Karo aus den großen Eckstickern. Der Gruß "Herzlichen Glückwunsch" wurde zweizeilig über dem Motiv aufgeklebt. Zwei kleine Herzchen komplettieren den Schriftzug.

Fertig sind vier tolle Karten mit filigranen Motiven, die wir dank einiger Tricks gut gemeistert haben. Gerade am Anfang ist es wichtig, immer wieder auszutesten, welche Technik am besten funktioniert und sich nicht entmutigen zu lassen.



Und weil unsere Bastelfee das neue Bastelpapier gar nicht aus der Hand legen konnte, kommen hier noch einige Karten-Beispiele mit den tollen neuen Hintergründen:

 
 






Viel Spaß beim Nachbasteln und kreativen Gestalten wünschen Ihnen...

Ihre Bastelfee Karin
und das Team vom Karten-Bastelshop


 

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